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Was war 2017, was wird 2018?

Anfang des Jahres 2017 hatte ich meine Bilanz über das Jahr 2016 gezogen. Dabei stand meine ehrenamtliche Tätigkeit in der WordPress Community im Fokus. Es ging um die Frage, ob das Verhältnis von 1.500 Stunden kostenloser Hilfe zu knapp 1.400 Stunden bezahlter Arbeit vernünftig ist. In meinem Blogbeitrag kam ich zu dem Ergebnis, dass ich es mit meinem Engagement in WordPress Foren und Gruppen, sowie meiner finanziellen Unterstützung für WordCamps im Jahr 2016 übertrieben habe. Als Konsequenz hatte ich für 2017 einige Veränderungen geplant. Jetzt ist es an der Zeit zu prüfen, welche meiner Vorsätze ich in die Tat umgesetzt habe und wo es Nachbesserungsbedarf gibt.

Ehrenamtliche Arbeit in der WordPress Community

Nur noch 2 Stunden pro Woche wollte ich in der WordPress Community tätig sein. Dieses Ziel habe ich, zur Freude vieler WordPress Anwender, verfehlt. Um Längen! Für mich als WordPress Enthusiast ist es gar nicht so einfach, nicht zu helfen. Aus 1.500 Stunden sollten rund 100 werden. Rund 500 Stunden sind es geworden. Das sind 2/3 weniger und somit gar nicht so schlecht. Für das Jahr 2018 werde ich aber weiter daran arbeiten und habe mir 250 Stunden, für meine ehrenamtliche Arbeit in den WordPress Foren und Gruppen, als Ziel gesetzt.

Finanzielles Engagement für WordCamps

Die finanzielle Unterstützung von WordCamps wollte ich komplett einstellen. Für das WordCamp Berlin habe ich noch einmal eine Ausnahme gemacht. Ansonsten bin ich meinem Vorsatz treu geblieben. Angesichts der Preisentwicklung auf WordCamps wird sich daran auch kaum etwas ändern. 2016 kostete ein Small Business Sponsorship auf dem WordCamp Europe noch 500,00 €. 2018 werden dafür bereits 1.500,00 € fällig. Für Einzelkämpfer, die Ihren Umsatz nicht beliebig steigern können, bedeuten solche Preissteigerungen entweder einen Verzicht auf Gewinn oder eine Anhebung der Stundensätze. Aus meiner Sicht ist beides nicht wünschenswert. Im Ergebnis werden große Firmen und Agenturen quasi eine Monopolstellung auf den WordCamps haben. Ob das dem WordPress Gedanken zu gute kommt, wird sich die WordPress Foundation überlegen müssen – oder auch nicht.

WordPress Dienstleistungsangebot

Ein weiterer Vorsatz für 2017 war die Straffung meines Leistungsangebotes rund um WordPress. Bei der Menge an Anfragen war es nicht mehr möglich alle Themengebiete in WordPress zu besetzen, so gerne ich es für meine Kunden getan hätte. Dieses Vorhaben habe ich konsequent umgesetzt. Die Konzentration auf WooCommerce und meine Wartungsverträge ist ein voller Erfolg. Fast 80% meiner Arbeit dreht sich nun um WooCommerce.

Wohin mit der freien Zeit?

Die neu gewonnene Zeit wollte ich auf die Pluginentwicklung für WooCommerce verwenden. Dieses Ziel habe ich jedoch relativ schnell wieder zurückgestellt. Stattdessen habe ich mich stärker mit der Weiterentwicklung von WooCommerce beschäftigt. Nach gründlicher Einarbeitung in den Workflow, kann ich nun als Contributor selbst Pull Requests im WooCommerce GIT einreichen. Rückblickend war diese Entscheidung goldrichtig, weil ich dadurch noch mehr Einblicke in WooCommerce und ein vertieftes Verständnis für die CRUD Klassen gewinnen konnte.

Vielen Dank für ein tolles Jahr

Wie in den vergangenen Jahren durfte ich mein Fachwissen wieder in viele spannende WordPress und WooCommerce Projekte einbringen. Besonders freut mich dabei die große Anzahl an Neukunden aus der Schweiz. An dieser Stelle darf ich mich ganz herzlich bei allen Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit bedanken.

Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei den Entwicklern der WordPress Themes und Plugins, die ich bei den Projekten meiner Kunden eingesetzt habe. Vielen Dank für den unermüdlichen Support und die Bereitschaft, von mir zur Verfügung gestellte Lösungen in die Themes und Plugins einzubauen.

Mein ganz besonderes Dankeschön geht an alle WordPress Experten weltweit für die zahlreichen Diskussionen in den unterschiedlichsten Slack Kanälen. Nur durch den regen Erfahrungsaustauch ist es möglich Lösungen für komplexe Anforderungen zu entwickeln.

Was kommt nächstes Jahr?

Mit WordPress 5.0 kommen spannende Zeiten auf Benutzer und Entwickler zu. Der neue Editor Gutenberg spaltet bereits im Vorfeld die WordPress Gemeinde in die Lager der Befürworter und Gegner. Plugin und Theme Entwickler müssen umdenken, wie erste Diskussionen zeigen. 2018 könnte das Jahr der großen Anpassungen für Themes und Plugins werden.

Ich selbst habe mir für 2018 einen Konsolidierungskurs verschrieben. Mit der Umstellung auf Sevdesk für meine Faktura und Buchhaltung, erhalten meine Kunden zukünftig die Möglichkeit Teile meiner Leistungen direkt online zu bestellen. Gleichzeitig kann ich die Erfahrungen aus der eigenen Nutzung in die Projekte von Start-Ups und KMUs einfließen lassen, bei denen WooCommerce an eine Warenwirtschaft angeschlossen werden soll.

Bereits Anfang des Jahres wird mein Angebot für Wartungsverträge auf eine eigene Webseite ausgelagert und erhält ein Interface für eine bequeme Kontrolle und Interaktion. Im zweiten Quartal werde ich ein neues Leistungspaket für klein- und mittelständischen Unternehmen vorstellen. Diese Dienstleistung dreht sich rund um große WooCommerce Shops und befindet sich seit 9 Monaten in einer Testphase bei 3 meiner Kunden. Weitere Details gibt es Ende März.

Ganz besonders freue ich mich auf meinen Umzug. Voraussichtlich ab Mitte des Jahres beziehe ich mein neues, rund viermal größeres Büro. Was ich mit dem neu gewonnen Platz anfange, verrate ich im Jahresrückblick 2018.

Ich wünsche Ihnen fröhliche Weihnachten, erholsame Feiertage im Kreis der Familie und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Gesundheit, Glück und Erfolg sollen Ihre Begleiter in 2018 sein.
WordPress Experte und SpezialistAls WordPress Entwickler mit 11 Jahren Erfahrung unterstütze ich Unternehmer bei der Erstellung von Applikationen und Webseiten auf der Basis von WordPress. Als WooCommerce Spezialist konzentriere ich mich auf e-Commerce Anwendungen mit WordPress. Auf meiner Know-How Seite erfahren Sie mehr über mich.