Häufig gestellte Fragen

 Fragen zur Kontaktaufnahme

Auf meiner Kontaktseite finden Sie die notwendigen Daten für eine Kontaktaufnahme. Füllen Sie das Kontaktformular aus und beschrieben Sie den Grund Ihrer Anfrage. Kontaktanfragen via Skype oder die sozialen Medien, soweit vorhanden, beantworte ich nicht mehr. Wenn Sie mich direkt anrufen, sollten Sie sich nicht vor einem Anrufbeantworter fürchten. Da ich aber grunsätzlich keine Rückrufe zur kostenlosen Bedarfsermittlung bei Neukunden durchführe, ist ein Anruf ohne vorherige schriftliche Kontaktaufnahme im Regelfall sinnlos. Das ist weder Faulheit noch Arroganz, sondern eine notwendige Maßnahme, um die WordPress und WooCommerce Projekte meiner Kunden, sowie die laufenden Arbeiten aus Wartungsverträgen termingerecht abschließen zu können, denn als Einzelkämpfer ist meine Arbeitszeit nicht skalierbar.

Wenn Sie Kontakt zu mir aufnehmen, dürfen Ihre geschäftlichen Angaben nicht fehlen. Dazu gehören Ihre Kontaktdaten, der Grund der Kontaktaufnahme und eine detaillierte Beschreibung.

 Fragen zum Erstgespräch

Grundsätzlich möchte ich wissen für wen ich arbeite und mein Auftraggeber soll wissen wer ich bin. Eine E-Mail ist gänzlich ungeeignet, um sich ein Bild des Gegenübers zu machen. Deshalb gibt es ein Telefongespräch, das im Regelfall deutlich mehr Auskunft über den Gesprächspartner gibt. Außerdem sind Erklärungen am Telefon viel einfacher. Personen, die ich bereits kenne, erhalten Angebote auch ohne Erstgespräch, falls die Anforderungen eindeutig sind.

Als Freelancer und Einzelkämpfer muss ich meine Zeit gut und vorausschauend einteilen. Meine Kunden erwarten, dass ich deren Wünsche zeitnah erfülle oder Probleme sofort löse und Projekte termingerecht erledige. Aus diesem Grund sind meine Arbeitstage strukturiert und in Zeitblöcke aufgeteilt. In Abhängigkeit von der Anzahl an Anfragen und laufenden WordPress Projekten, müssen Sie mit einer Wartezeit von bis zu sieben Tagen rechnen.

Zunächst einmal muss mir eine detaillierte Anfrage vorliegen. Ihre Anfrage muss zu meinem Leistungsspektrum passen, die Mindestanforderungen erfüllen und eine realistische Einschätzung Ihres WordPress Projektes ermöglichen. Das Erstgespräch dient der Verifikation eines konkreten Anforderungsprofils und stellt ein erstes Kennenlernen dar. Für das Erstgespräch sollten Sie all die Unterlagen zur Hand haben, die Sie mir bei der Anfrage zur Verfügung gestellt haben. Idealerweise haben Sie während des Gesprächs Zugriff auf das Internet, damit ich Ihnen Beispiele zeigen kann, falls nötig. Am wichtigsten für das Erstgespräch ist jedoch, dass Sie ungestört sind und sich voll auf das Gespräch konzentrieren können.

Das Erstgespräch findet idealerweise über Festnetz statt (Verbindungsqualität). In Ausnahmefällen führe ich das Erstgespräch auch in Mobilfunknetzen, bei Auslandsgesprächen muss der Rufaufbau dann aber durch den Interessenten erfolgen (Kostengründe). Im Gespräch stelle ich Fragen zum Anforderungsprofil und versuche die Hintergründe des WordPress Projekts zu erfahren. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit Fragen an mich zu stellen um sich ein Bild meiner Person und meiner Kenntnisse zu machen. Im Regelfall dauert das Gespräch 30 Minuten, kann aber bei komplexen Themen auch bis zu 2 Stunden dauern. Mit welchem Umfang ich rechne, teile ich bereits im Terminvorschlag mit.

 Fragen zu den Kosten

Welche Kosten für meine Tätigkeit entstehen hängt vom Umfang der Arbeiten und Ihrem Kundenstatus (mit/ohne Wartungsvertrag) ab. Die Abrechnung erfolgt nach Preisliste. WordPress Projekte von Neukunden mit einem voraussichtlichen Auftragswert von weniger als 5.000€ zzgl. Mwst. nehme ich im Regelfall nicht an.

Ein Stundenlohn alleine sagt noch nichts über den Endpreis aus. Im Idealfall spiegelt sich in ihm die Summe aus der Erfahrung des Dienstleisters und der Qualität seiner Leistungen wieder. Tatsächlich erledige ich Aufträge nicht selten in der halben Zeit anderer Entwickler bzw. Agenturen und liege damit preislich gleich auf oder bin sogar günstiger. Selbstverständlich kommt das auf den Einzelfall an. Bedenken Sie immer das Risiko für Ihr WordPress Projekt, denn wer billig kauft, kauft nicht selten doppelt. Und zwar immer dann, wenn der vermeintlich günstige Entwickler das WordPress Projekt nicht abschließt, nicht mehr ansprechbar ist oder schlichtweg zu wenig Erfahrung hat und ein weiterer Entwickler beauftragt werden muss. Ich kenne diese Szenarien zur genüge, besonders in Sachen WooCommerce, denn sehr oft bin ich der zweite oder dritte Entwickler, der die Dinge richten soll. Meine Preise sind sorgfältig kalkuliert und stellen sicher, das ich meine Leistungen auch in Zukunft erbringen kann. Meine Preise berücksichtigen auch mein Engagement in der WordPress Community, welches dazu beiträgt WordPress stetig zu verbessern und Fehler frühzeitig zu erkennen. Das wiederum stellt sicher, dass WordPress auf lange Sicht das richtige CMS für Sie ist.

Das ist ein Albtraum für Kunde und Dienstleister. Nicht weil das Geld ausgeht, sondern weil deutlich wird, dass die Kalkulation nicht stimmt. Ein erfahrener WordPress Entwickler und Experte ist in der Lage sämtliche Arbeiten im Vorfeld sehr genau zu bestimmen und die Kosten festzulegen. Selbstverständlich gib es Risiken, aber auch die kann man abschätzen. In meinen Angeboten liste ich alle notwendigen Arbeiten auf, nenne den üblichen Zeitaufwand und einen Sicherheitsaufschlag je nach Risikoeinschätzung. Der Grad an Individualität in einem WordPress Projekt bestimmt wie hoch der Sicherheitsaufschlag ausfällt. Bei nur 5% aller von mir durchgeführten Projekte waren die endgültigen Kosten höher als der Angebotspreis, in fast allen Fällen aber nur deshalb, weil Kunden nach Vertragsschluss zusätzliche Wünsche hatten, die vorher nicht bekannt und somit planbar waren.

Bei mir gibt es zwei unterschiedliche Abrechnungsmodi. Laufende Arbeiten bei Bestandskunden werden monatlich erfasst und am letzten Tag des Monats zusammen abgerechnet. Diese Monatsrechnung hat ein Zahlungsziel von 10 Tagen. Bei Projekten, insbesondere mit Neukunden, werden die Zahlungen im Vertrag fixiert. Im Regelfall ist dort eine Anzahlung und eine Abschlusszahlung geregelt. Bei größeren Projekten gibt es weitere Abschlagzahlungen beim Erreichen genau vereinbarter Meilensteine. Diese Rechnungen sind sofort fällig und die Arbeit ruht bis zum Zahlungseingang. Alle Zahlungen erfolgen mittels Überweisung.

 Fragen zum Pflichtenheft

Sie und ich haben ein gemeinsames Interesse, Ihr Auftrag soll vollständig zu Ihrer vollsten Zufriedenheit erledigt werden. Zu diesem Zweck muss das gewünschte Ergebnis zu Beginn der Arbeit genau definiert sein. Bei kleinen Aufträgen und wenn man sich schon länger kennt geht das auch per E-Mail oder am Telefon. Bei umfangreichen Aufgaben, gerade bei der ersten Zusammenarbeit, sorgt das Pflichtenheft für Klarheit über das gemeinsame Ziel und die zu erledigenden Arbeiten. Gerade bei WooCommerce Projekten ist eine Punktlandung unerlässlich, schließlich geht es um Ihren geschäftlichen Erfolg.

Das Pflichtenheft erstellen wir gemeinsam. Sie liefern das Anforderungsprofil, welches wir besprechen und verfeinern. Ich lege dann die notwendigen Arbeitsschritte fest und fasse alle Informationen im Pflichtenheft zusammen.

Im Pflichtenheft werden alle notwendigen Arbeit aufgeführt und in logischen Blöcken zusammengefasst. In einem WooCommerce Projekt könnten das z.B. die Installation und Konfiguration von WordPress sowie den notwendigen Plugins, die Anpassung oder Entwicklung eines WooCommerce Plugins, die Einrichtung der Zahlungsgateways und die Unterweisung in der Verwaltung sein. Der Abschluss der einzelnen Blöcke wir als Meilenstein bezeichnet und löst eine vertraglich vereinbarte Aktion, wie z.B. eine Abschlagszahlung oder die Übergabe an einen weiteren Dienstleister aus.

Das Pflichtenheft regelt alle Anforderungen zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Es kann jederzeit schriftlich geändert werden. Änderungen am Pflichtenheft führen nicht selten zu vertraglichen Anpassungen bezüglich Projektpreis und Laufzeit.

 Fragen zum Vertrag

Ein Vertrag ist immer dann notwendig, wenn individuelle Regelungen getroffen werden sollen, die von meinen AGB abweichen. Im Regelfall ist das nur bei Projekten der Fall die über einen längeren Zeitraum laufen, Abschlagszahlungen vorsehen oder in denen ich den Erfolg schulde (Werksvertrag). Für den Großteil meiner Arbeit reichen meine AGB und die für uns beide als Unternehmer i. S. d. §14 BGB geltende Rechtssprechung.

Das kommt darauf an was geregelt werden soll oder muss. Bei einem Auftrag zur Erstellung eines WordPress Plugins würde der Vertrag z.B. Bezug auf das Pflichtenheft nehmen und Regelungen für die Entwicklung, den Fertigstellungstermin, die Nutzungsrechte, die Vergütung, die Gewährleistung und die Haftung treffen.

Fragen der Philosophie ;-)

Ich kenne die Diskussionen und Erhebungen, denen zu Folge das „Du“ für ein besseres Arbeitsklima sorgt. Wenn das jemand in seinem Unternehmen umsetzen möchte, soll er das tun. Ich persönlich bevorzuge das professionelle „Sie“ in einer geschäftlichen Beziehung.

Kleiner Exkurs: Tatsächlich stützen sich fast alle Aussagen darauf, dass man sich im Englischen mit Du anspricht. Aus meiner Sicht ist dieser Rückschluss aber völlig falsch, denn das Wort „You“ bedeutet sowohl „Du“ als auch „Sie“. Es wird für die formelle und informelle Ansprache in der 2. Person verwendet, sowohl in der Einzahl (Singular) als auch der Mehrzahl (Plural). Betrachtet man nun die Etymologie stellt man fest, dass „You“ bis in das 17. Jahrhundert in England die formelle Anrede einer einzelnen Person und die allgemeine Anrede für mehrere Personen war, also dem „Sie“ entspricht. Das informelle „Du“ hingegen wurde „Thou“ geschrieben. Dieses familiäre „Thou“ wurde im heutigen Englisch durch das formelle „You“ ersetzt, genau genommen sprechen sich die Leute also nie mit „Du“ an, da es auch keine Unterscheidung mehr zwischen Einzahl und Mehrzahl gibt. „Thou“ wird heute im Wesentlichen in der Literatur (Poesie) und der Kirche verwendet. Aber auch in Irland und Schottland ist es noch zu finden. Auch ein Blick auf unsere europäischen Nachbarn schadet nicht, denn in vielen Ländern existiert die formelle und informelle Anrede bzw. die Singular und Plural Form heute noch. Und auch im Englischen bahnt sich ein neues Wort seit Jahren den Weg in den Sprachgebrauch: y’all als Plural für die Anrede in der 2. Person und manchmal als formelle Anrede gegenüber einer einzelnen Person.