Häufig gestellte Fragen

 Fragen zur Kontaktaufnahme

Wie nehme ich Kontakt auf?

Auf meiner Kontaktseite finden Sie die notwendigen Daten für eine Kontaktaufnahme. Idealerweise senden Sie mir eine Email oder füllen das Kontaktformular aus und beschrieben den Grund Ihrer Anfrage. Selbstverständlich können Sie mich auch via Skype oder eines meiner Profile in den sozialen Medien kontaktieren. Wenn Sie mich direkt anrufen sollten Sie sich nicht vor einem Anrufbeantworter fürchten, da ich zwischen 10:00 und 12:00 in Erstgesprächen stecke und je nach Projektlage keine Anrufe annehme. Das ist keine Faulheit, sondern eine notwendige Maßnahme um Projekte termingerecht abschließen zu können.

Was ist bei der Kontaktaufnahme zu beachten?

Im Wesentlichen nicht mehr als bei jeder anderen geschäftlichen Anfrage auch. Ihre Kontaktdaten und der Grund der Kontaktaufnahme darf nicht fehlen. Gerade bei einem Erstkontakt über Skype oder in den sozialen Medien wird das gerne vergessen. Bei der Menge an Spam-Kontakten ist es mir aber nicht möglich zu prüfen ob die Anfrage einen geschäftlichen Hintergrund hat.

 Fragen zum Erstgespräch

Warum erhalte ich kein Angebot ohne Erstgespräch?

Grundsätzlich möchte ich wissen für wen ich arbeite und mein Auftraggeber soll wissen wer ich bin. Eine Email ist gänzlich ungeeignet um sich ein Bild des Gegenübers zu machen. Deshalb gibt es ein Telefongespräch, das im Regelfall deutlich mehr Auskunft über den Gesprächspartner gibt. Außerdem sind Erklärungen am Telefon viel einfacher. Personen, die ich bereits kenne, erhalten Angebote auch ohne Erstgespräch, falls die Anforderungen eindeutig sind.

Wie schnelle bekomme ich den Termin für das Erstgespräch?

Als Freelancer und Einzelkämpfer muss ich meine Zeit gut und vorausschauend einteilen. Meine Kunden erwarten, dass ich deren Wünsche zeitnah erfülle oder Probleme sofort löse und Projekte termingerecht erledige. Aus diesem Grund sind meine Arbeitstage strukturiert und in Zeitblöcke aufgeteilt. Die Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr ist hierbei für die Erstgespräche reserviert. In Abhängigkeit von der Anzahl an Anfragen und den Projektgrößen, welche die Länge eines Gespräches bestimmen, müssen Sie mit einer Wartezeit von ein bis drei Tagen rechnen.

Was sind die Voraussetzungen für ein Erstgespräch?

Zunächst einmal muss mir eine detaillierte Anfrage vorliegen. Idealerweise per Email. Die Anfrage muss zu meinem Leistungsspektrum passen und eine realistische Einschätzung des Anfragenden erahnen lassen. Das Erstgespräch dient der Verifikation eines konkreten Anforderungsprofils und stellt ein erstes Kennenlernen dar. Für das Erstgespräch sollten Sie all die Unterlagen zur Hand haben, die Sie mir bei der Anfrage zur Verfügung gestellt haben. Idealerweise haben Sie während des Gesprächs Zugriff auf das Internet, damit ich Ihnen Beispiele zeigen kann, falls nötig. Am wichtigsten für das Erstgespräch ist jedoch, dass Sie ungestört sind und sich voll auf das Gespräch konzentrieren können.

Wie läuft das Erstgespräch ab?

Das Erstgespräch findet idealerweise über Festnetz statt (Verbindungsqualität). Kann aber auch über Skype geführt werden. In Ausnahmefällen führe ich das Erstgespräch auch in Mobilfunknetzen, bei Auslandsgesprächen muss der Rufaufbau dann aber durch den Interessenten erfolgen (Kostengründe). Im Gespräch stelle ich Fragen zum Anforderungsprofil und versuche die Hintergründe des Projekts zu erfahren. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit Fragen an mich zu stellen um sich ein Bild meiner Person zu machen. Im Regelfall dauert das Gespräch 30 Minuten, kann aber bei komplexen Themen auch bis zu 2 Stunden dauern. Mit welchem Umfang ich rechne teile ich bereits im Terminvorschlag mit.

 Fragen zu den Kosten

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Welche Kosten für meine Tätigkeit entstehen hängt vom Umfang der Arbeiten ab, die ich erledigen soll bzw. muss. Die Abrechnung erfolgt nach Preisliste entweder im 15 Minutentakt, tageweise im Projektgeschäft oder zum Festpreis.

Warum ist der Stundenlohn so hoch?

Ein Stundenlohn alleine sagt noch nichts über den Endpreis aus. Im Idealfall spiegelt sich in ihm die Summe aus der Erfahrung des Dienstleisters und der Qualität seiner Leistungen wieder. Tatsächlich erledige ich Aufträge nicht selten in der halben Zeit anderer Entwickler bzw. Agenturen und liege damit preislich gleich auf oder bin sogar günstiger. Selbstverständlich kommt das auf den Einzelfall an. Bedenken Sie immer das Risiko für Ihr Projekt, denn wer billig kauft, kauft nicht selten doppelt. Und zwar immer dann, wenn der vermeintlich günstige Entwickler das Projekt nicht abschließt, nicht mehr ansprechbar ist oder schlichtweg zu wenig Erfahrung hat und ein weiterer Entwickler beauftragt werden muss. Ich kenne diese Szenarien zur genüge, denn sehr oft bin ich der zweite Entwickler, der die Dinge richten muss. Meine Preise sind sorgfältig kalkuliert und stellen sicher, das ich meine Leistungen auch in Zukunft erbringen kann. Meine Preise berücksichtigen auch mein Engagement in der WordPress Community, welches dazu beiträgt WordPress stetig zu verbessern und Fehler frühzeitig zu erkennen. Das wiederum stellt sicher, dass WordPress auf lange Sicht das richtige CMS für Sie ist.

Was passiert wenn mein Budget nicht ausreicht?

Das ist ein Albtraum für Kunde und Dienstleister. Nicht weil das Geld ausgeht, sondern weil deutlich wird, dass die Kalkulation nicht stimmt. Ein erfahrener WordPress Entwickler und Experte ist in der Lage sämtliche Arbeiten im Vorfeld sehr genau zu bestimmen und die Kosten festzulegen. Selbstverständlich gib es Risiken, die ich mit 10% Abweichung in den Vertrag aufnehme. Für Sie als Kunde mit einem Budget von €1000,00 bedeutet das, dass wir nur dann zusammen arbeiten können, wenn ich die notwendigen Arbeiten für maximal €909,00 anbieten kann, damit eben auch das 10% Risiko für nicht voraussehbare Mehrarbeit abgedeckt ist. Auch ich hatte schon Projekte, bei denen die Reserve angefasst werden musste, über diesen Betrag hinaus habe ich jedoch noch nie einen Kunden abgerechnet. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich einmal mit meiner Kalkulation daneben liegen sollte, trage die Mehrkosten ich.

Wann und wie muss ich bezahlen?

Bei mir gibt es zwei unterschiedliche Abrechnungsmodi. Laufende Arbeiten bei Bestandskunden werden monatlich erfasst und am letzten Tag des Monats zusammen abgerechnet. Diese Monatsrechnung hat ein Zahlungsziel von 10 Tagen. Bei Projekten, insbesondere mit Neukunden, werden die Zahlungen im Vertrag fixiert. Im Regelfall ist dort eine Anzahlung und eine Abschlusszahlung geregelt. Bei größeren Projekten gibt es weitere Abschlagzahlungen beim Erreichen genau vereinbarter Meilensteine. Diese Rechnungen sind sofort fällig und die Arbeit ruht bis zum Zahlungseingang. Alle Zahlungen erfolgen mittels Überweisung und nur in Ausnahmefällen und gegen Zusatzgebühr per Paypal.

 Fragen zum Pflichtenheft

Warum brauche ich ein Pflichtenheft?

Sie und ich haben ein gemeinsames Interesse, Ihr Auftrag soll vollständig zu Ihrer vollsten Zufriedenheit erledigt werden. Zu diesem Zweck muss das gewünschte Ergebnis zu Beginn der Arbeit genau definiert sein. Bei kleinen Aufträgen und wenn man sich schon länger kennt geht das auch per Email oder am Telefon. Bei umfangreichen Aufgaben, gerade bei der ersten Zusammenarbeit, sorgt das Pflichtenheft für Klarheit über das gemeinsame Ziel und die zu erledigenden Arbeiten.

Wer erstellt das Pflichtenheft?

Das Pflichtenheft erstellen wir gemeinsam. Sie liefern das Anforderungsprofil, welches wir besprechen und verfeinern. Ich lege dann die notwendigen Arbeitsschritte fest und fasse alle Informationen im Pflichtenheft zusammen.

Was regelt das Pflichtenheft?

Im Pflichtenheft werden alle notwendigen Arbeit aufgeführt und in logischen Blöcken zusammengefasst. In einem Projekt könnten das z.B. die Installation und Konfiguration von WordPress, die Anpassung oder Entwicklung eines Plugins, die anschließende Erstellung von Templates und die Unterweisung in der Verwaltung sein. Der Abschluss der einzelnen Blöcke wir als Meilenstein bezeichnet und löst eine vertraglich vereinbarte Aktion, wie z.B. eine Abschlagzahlung oder die Übergabe an einen weiteren Dienstleister aus.

Kann das Pflichtenheft geändert werden?

Das Pflichtenheft regelt alle Anforderungen abschließend und zwar jeweils zum Zeitpunkt der Unterzeichnung für eine bestimmte Versions- und Revisionsnummer. Es kann jederzeit geändert und erweitert werden. Führt eine Änderung am Pflichtenheft zu keiner Vertragsanpassung, wird die Revisionsnummer um Eins erhöht. Muss aufgrund einer Anpassung auch der Vertrag modifiziert werden, weil sich z.B. die Kosten ändern, wird die Versionsnummer um Eins erhöht und die Revisionsnummer auf Eins zurück gesetzt. Jedes Pflichtenheft ersetzt das jeweils vorherige und regelt ab Unterzeichnung erneut alle Anforderungen abschließend.

 Fragen zum Vertrag

Warum brauche ich einen Vertrag?

Ein Vertrag ist immer dann notwendig, wenn individuelle Regelungen getroffen werden sollen, die von meinen AGB abweichen. Im Regelfall ist das nur bei Projekten der Fall die über einen längeren Zeitraum laufen, Abschlagszahlungen vorsehen oder in denen ich den Erfolg schulde (Werksvertrag). Für den Großteil meiner Arbeit reichen meine AGB und die für uns beide als Unternehmer i. S. d. §14 BGB geltende Rechtssprechung.

Was regelt der Vertrag?

Das kommt darauf an was geregelt werden soll oder muss. Bei einem Auftrag zur Erstellung eines WordPress Plugins würde der Vertrag z.B. Bezug auf das Pflichtenheft nehmen und Regelungen für die Entwicklung, den Fertigstellungstermin, die Nutzungsrechte, die Vergütung, die Gewährleistung und die Haftung treffen.

Fragen der Philosophie 😉

Kann ich Dich dutzen?

Ich kenne die Diskussionen und Erhebungen, denen zu Folge das „Du“ für ein besseres Arbeitsklima sorgt. Wenn das jemand in seinem Unternehmen umsetzen möchte, soll er das tun. Ich persönlich bevorzuge das professionelle „Sie“ in einer geschäftlichen Beziehung.

Kleiner Exkurs: Tatsächlich stützen sich fast alle Aussagen darauf, dass man sich im Englischen mit Du anspricht. Aus meiner Sicht ist dieser Rückschluss aber völlig falsch, denn das Wort „You“ bedeutet sowohl „Du“ als auch „Sie“. Es wird für die formelle und informelle Ansprache in der 2. Person verwendet, sowohl in der Einzahl (Singular) als auch der Mehrzahl (Plural). Betrachtet man nun die Etymologie stellt man fest, dass „You“ bis in das 17. Jahrhundert in England die formelle Anrede einer einzelnen Person und die allgemeine Anrede für mehrere Personen war, also dem „Sie“ entspricht. Das informelle „Du“ hingegen wurde „Thou“ geschrieben. Dieses familiäre „Thou“ wurde im heutigen Englisch durch das formelle „You“ ersetzt, genau genommen sprechen sich die Leute also nie mit „Du“ an, da es auch keine Unterscheidung mehr zwischen Einzahl und Mehrzahl gibt. „Thou“ wird heute im Wesentlichen in der Literatur (Poesie) und der Kirche verwendet. Aber auch in Irland und Schottland ist es noch zu finden. Auch ein Blick auf unsere europäischen Nachbarn schadet nicht, denn in vielen Ländern existiert die formelle und informelle Anrede bzw. die Singular und Plural Form heute noch. Und auch im Englischen bahnt sich ein neues Wort seit Jahren den Weg in den Sprachgebrauch: y’all als Plural für die Anrede in der 2. Person und manchmal als formelle Anrede gegenüber einer einzelnen Person.